Sara Sangiacomo

Stimmrechtsalter 16

Am 15. Mai stimmen die Zürcherinnen und Zürcher über die Einführung des Stimmrechtsalters 16 ab. Ein weiterer Vorstoss im eidgenössischen Parlament will das Stimmrechtsalter auf Bundesebene senken. Beide angestossen von der politischen Linken.

 

Ein Minderjähriger bestimmt dann mit, was dann für alle über 18-Jährigen im Land gilt: Jugendliche dürfen den Scooter auf Kredit oder das Natel zwar erst mit 18 erwerben, aber mit 16 schon über den Millionen- und Milliardenkredit zum Verkehrsausbau und die Telekommunikationsgesetzgebung mitbestimmen.

 

Dabei hat der Bundesrat noch bei der Tabakwerbeverbotsinitiative in den Abstimmungsunterlagen geschrieben: «Junge Menschen sind besonders leicht beeinflussbar und empfänglich für Werbebotschaften.» Doch für politische Entscheidungen und politische Werbebotschaften sollen sie plötzlich reif und erwachsen sein!?

 

Die Erwachsenenreife erlangt man mit 18 und man ist dann in der Lage wichtige Beschlüsse zu fassen. Deshalb ein klares Nein zum Stimmrechtsalter 16 am 15. Mai im Kanton Zürich.



Sara Sangiacomo, aus Niederhasli


April 2022


von Sara Sangiacomo 17. November 2025
Chancengleichheit ist gescheitert
von Sara Sangiacomo 24. Januar 2023
Auflösung unseres Bezirkes und ihrer Institutionen? Sechs Gemeinden des Bezirks Bülach haben unter dem Titel „Für eine zeitgemässe dezentrale Organisation des Kantons Zürich“ eine Behördeninitiative eingereicht, wonach der Bezirk Dielsdorf von der Landkarte verschwinden soll. Angeblich würden die bestehenden gemeindeübergreifenden Strukturen (Bezirke, die Planungsregionen und Zweckverbände) den aktuellen Entwicklungen im Kanton Zürich nicht mehr gerecht. Es handelt sich um den Gemeinderat Wallisellen, Freienstein-Teufen, Dietlikon und Embrach sowie um die Stadträte von Opfikon und Bülach. Vorgesehen sind höchstens noch 10 Bezirke mit einer Einverleibung des Bezirk Dielsdorf zu Bülach.Das Furttal würde entweder ebenfalls dem Bezirk Bülach einverleibt oder dem Bezirk Dietikon und damit der Region Limmattal zugewiesen. Vor knapp einem Jahr, am 14. März 2022, wurde dieser Vorstoss im Kantonsrat mit 75 Stimmen von SP, GLP, AL, EVP sowie vielen, aber nicht allen Grünen, vorläufig unterstützt. Bekämpft wurde diese unnötige Reorganisation von SVP, FDP und Mitte. Damit würde ein grosser Verlust an Demokratie und Transparenz einhergehen. Heute wählen dieStimmbürger die Bezirksorgane wie den Statthalter, die Bezirksräte und vor allem die Besetzung am erstinstanzlichen Bezirksgericht. Statt die Gemeinden und Bezirke und damit die Demokratie zu stärken, wollen die Initianten, dass die Bezirke faktisch entmachtet und die Gemeinden möglichst viele Aufgaben den Planungsregionen abtreten, wo dann Verwaltungsangestellte für uns entscheiden, die nicht direkt vom Volk gewählt sind. Die bestehenden Aufteilungen haben sich bewährt. Eine Umsetzung dieser Reissbrettlösung würde auch neue Probleme mit sich bringen. Und von den Kostenfolgen ist bei dieser Behördeninitiative überhaupt nicht die Rede. Sara Sangiacomo, Kantonsratskanditatin, aus Niederhasli Januar 2023
von Sara Sangiacomo 24. Januar 2023
Schule in Notlage